Das Urban Theater ist ein modernes osteuropäisches Theater
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{Über das Projekt}

GRANT

Im Mai und Juni 2026 führt das Urban Theater das Bildungsprojekt „Unterstützung und Weiterbildung von Kunst- und Kulturschaffenden im Zuwendungs- und Vergaberecht“ (kurz “GRANT”) durch. Dieses Projekt stellt eine Reihe praxisorientierter Vorträge und Workshops im Zuwendungs- und Vergaberecht dar. Diese Schulungen richten sich an geflüchtete und migrierte Kunst- und Kulturschaffende und werden von Dr. Witalij Schmidt in russischer Sprache durchgeführt.

Dank der Förderung ist die Teilnahme an allen Veranstaltungen im Rahmen dieser Vortrags- und Workshopsreihe gebührenfrei.
Programm
5 Vorträge über die Fördermöglichkeiten und rechtliche Grundlagen zu folgenden Themen
Vortragsreihe:
Ort:
Theater Pool Berlin, Boxhagener Str. 18, 10245 Berlin
Dienstag, 2. Juni 2026
Dienstag, 26. Mai 2026
Dienstag, 19. Mai 2026
Dienstag, 12. Mai 2026
Dienstag, 5. Mai 2026
In dieser Einführung wird erläutert, was unter „staatlicher Beihilfe“ im Sinne des EU-Vertrags verstanden wird, wann Förderungen beihilferechtlich relevant sind und welche Ausnahmen es gibt. Ziel ist es, den Teilnehmenden ein grundlegendes Verständnis dafür zu vermitteln, wie nationale und europäische Regelungen ineinandergreifen und worauf dabei zu achten ist.
In diesem Vortrag erfahren die Teilnehmenden die zentralen Prinzipien der Verwendung von öffentlichen Mitteln: Prinzip der Wirtschaftlichkeit und Sparsamkeit sowie Bestimmungen und Schwellenwerte des Vergaberechts. Dies veranschaulicht, was bei der Durchführung von geförderten Projekten besonders zu beachten ist.
Dieser Vortrag erklärt die unterschiedlichen Finanzierungsarten im deutschen Förderwesen (institutionell, projektbezogen – Voll- oder Teilfinanzierung) und hilft Teilnehmenden, die Logik und Auswirkungen dieser Arten auf Budgetplanung, Berichtspflichten und Eigenmittelanforderungen zu verstehen.
In diesem Vortrag wird praxisnah erläutert, was eine „Zuwendung“ im Sinne der Bundeshaushaltsordnung (BHO) bedeutet, welche Prinzipien wie Subsidiarität, Wirtschaftlichkeit und das Verbot des vorzeitigen Maßnahmebeginns gelten und welche Pflichten Fördermittelempfänger:innen haben.
Dieser Vortrag gibt einen kompakten Überblick über die Berliner und bundesweite Förderlandschaft: von kommunalen Fonds über Landes- und Bundesprogramme bis hin zu EU- und Stiftungsförderungen. Die Teilnehmenden erfahren, wie sie gezielt nach passenden Programmen suchen, welche Voraussetzungen erfüllt sein müssen und wie sie ihre Projektidee optimal einordnen.
Workshopreihe:
Eine praxisbezogene Reihe von zweitägigen Workshops zu den Phasen der Fördermittelvergabe und -abwicklung. Methodisch kombinieren diese Workshops Fachinputs mit praxisorientierten (Gruppen)Übungen und Fallbeispielen, die unmittelbar an realen Szenarien anknüpfen. Die dabei verteilten Checklisten und Vorlagen bieten konkrete Hilfsmittel für die Umsetzung geförderter Projekte in der eigenen Praxis.

TDie Teilnehmerzahl ist auf maximal 20 Personen begrenzt. Bei sehr hoher Nachfrage behält sich das Urban Theater vor, eine Auswahl der Teilnehmenden zu treffen.
Ort:
Theater Pool Berlin, Boxhagener Str. 18, 10245 Berlin
Freitag und Samstag,
5. und 6. Juni 2026
Freitag und Samstag,
29. und 30. Mai 2026
Freitag und Samstag, 22. und 23. Mai 2026
Dieser Workshop vermittelt kompakt und praxisnah, wie ein Verwendungsnachweis vollständig, prüffest und fristgerecht erstellt wird. Im Mittelpunkt stehen die zentralные Anforderungen an den zahlenmäßigen Nachweis, die Belegliste und den Sachbericht. Die Teilnehmenden lernen außerdem, worauf beim Abschluss geförderter Projekte, bei der Dokumentation und Erstellung des Verwendungsnachweises zu achten ist, und welche Unterlagen hierfür vorzubereiten sind.

Am Ende verfügen die Teilnehmenden über ein fundiertes Verständnis für die ordnungsgemäße Abrechnung geförderter Projekte und können Verwendungsnachweise so erstellen, dass sie den rechtlichen Anforderungen entsprechen und Rückforderungen vermieden werden.
Dieser Workshop verdeutlicht praxisnah, wie öffentliche Mittel sachgerecht verwaltet werden. Im Mittelpunkt stehen die Grundlagen und Anforderungen des Zuwendungsrechts, die Analyse und Handhabung von Zuwendungsbescheiden und Förderverträgen, Regelvorschriften sowie die sichere Planung und Durchführung geförderter Projekte. Die Teilnehmenden lernen, ihre Pflichten als Zuwendungsempfänger:innen wahrzunehmen und Rückforderungen der Mittel durch sachgerechte, fristgerechte Mittelbewirtschaftung sowie klare Dokumentation zu vermeiden.

Am Ende verfügen die Teilnehmenden über ein solides Verständnis für die rechtssichere Verwaltung von Fördermitteln und die erfolgreiche Umsetzung ihrer Projekte. Sie haben die Werkzeuge in der Hand und sind damit bestens vorbereitet, Fördergelder verantwortungsvoll einzusetzen und jederzeit den Überblick über Prozesse, Fristen, Dokumentationen und Nachweise zu behalten.
Im diesem Workshop lernen die Teilnehmenden, wie aus einer Projektidee ein überzeugender Förderantrag wird. Der Schwerpunkt dieses Workshops liegt auf den Grundlagen der Antragstellung: vom Lesen und Verstehen von zuwendungsrechtlichen Rahmenbedingungen und Förderrichtlinien über das Schreiben von Projektbeschreibung bis hin zur Erstellung von Ausgaben- und Finanzierungsplan. Die Teilnehmenden lernen die Förderlogik besser zu verstehen.

Am Ende des Workshops verfügen die Teilnehmenden über das nötige Handwerkszeug, um Anträge fundiert vorzubereiten, Projektideen präzise zu beschreiben und einen prüffesten Finanzplan zu erstellen. Sie können passende Förderprogramme gezielt identifizieren und sind in der Lage, ihre Vorhaben strukturiert und überzeugend bei Förderinstitutionen einzureichen.
Projektleiter
und Referent
Projektleiter
und Referent
Witalij Schmidt
Dr. Witalij Schmidt ist Spezialist für Kulturförderung und Projektfinanzierung.
Er war langjährig in leitender Position bei der Fördereinrichtung des Bundes “Initiative Musik gGmbH” tätig und verantwortete in den Jahren 2020 bis 2024 unter anderem fünf Teilprogramme des Rettungs- und Zukunftsprogramms NEUSTART KULTUR der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien zur Förderung von Clubs, Veranstalter:innen von Livemusikkonzerten und Festivals.
{Projektleiter und Referent}
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